Auszeit-Impulse für Homeschooling-Mamas

Homeschooling kann für Groß und Klein ganz schön anstrengend sein. Eltern, und häufig besonders die Mütter, jonglieren mit ihren verschiedenen Aufgaben zwischen (Home-)office und Homeschooling. Mit diesen Auszeit-Impulsen fransen die Nervenenden weniger leicht aus.

Kleiner Blick hinter die Kulissen

Sobald es ans Homeschooling geht, geschieht Seltsames mit meinem Sohn. In der Schule eher brav, teilweise sogar lernwillig, reagiert er zu Hause bei der ersten Hürde oft, nun ja, ungehalten…

Und ich muss gestehen, manchmal triggert er dann auch mich. Denn wenn er anfängt, miesepetrige Energien zu verbreiten, sobald das böse Sch…-Wort fällt, muss ich mich teilweise schon am Riemen reißen, um geduldig zu bleiben.

Dabei habe ich das Homeschooling auf niedrigstmöglichem Level und somit recht entspannt angesiedelt – es ist ja nicht so, dass ich nicht noch was anderes zu tun hätte.

Dennoch zerrt es manchmal an den Nerven. Ich bin definitiv weniger produktiv, wenn ich unterbrochen werde mit dem dringlichen Ruf: „Mama, komm mal ganz schnell.“ – und wenn ich außer Atem unten ankomme, weil ich denke, es ist was passiert: „Guck, wie süß die Katze aussieht!“. Am Schreibtisch zurück, gerade den roten Faden endlich wiederentdeckt: „Mama, darf ich…?“ oder „Mama, wo ist…?“. Varianten gibt es viele.

Ja, manchmal bin ich, hmm, sagen wir, ermattet. Und genervt. Und das ist ok so. Denn es ist normal.

Erster Auszeit-Impuls: Du darfst auch mal genervt sein

Und das ist mein erster Auszeit-Tipp: Gestehe es dir zu! Wir alle haben gerade Aufgaben zu wuppen, an die wir vor einem Jahr noch gar nicht gedacht haben. Da ist es normal und auch ok, mal genervt zu sein. Betonung auf „mal“.

Erkenne es an, mach dir bewusst, dass es ganz vielen anderen auch so geht und dann versuche den Fokus wieder auf andere Dinge zu verschieben. Auf Dinge, die dir gut tun.

Wenn du möchtest, kannst du dir ja mein kostenloses „Tagebuch der Dankbarkeit“ herunterladen. Dankbarkeit ist ein großartiges Werkzeug und hilft dir auf sehr einfache und wohltuende Weise, den Fokus zu ändern. Hier gibt es einen Blogbeitrag dazu.

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Zweiter Auszeit-Impuls: Stress abbauen mit Emotionaler Stressreduzierung

Eine Übung, die dich darin unterstützt, Stress abzubauen, kommt aus der Kinesiologie. Sie heißt Emotionale Stressreduzierung und geht ganz einfach. Lege dazu eine Hand quer über deine Stirn. So berührst du automatisch deine Stirnbeinhöcker.

Hinter der Stirn liegt der Gehirnbereich, der, ganz grob gesagt, für das Erkennen von Wahlmöglichkeiten und das Treffen von Entscheidungen verantwortlich ist. Im Stress erkennst du diese nämlich nicht mehr, bist blockiert. Dann reagierst du nur noch, hast das Gefühl, keine Wahl zu haben.

Und durch die Berührung schaffst du energetisch Ordnung, dein Stresslevel sinkt, vielleicht siehst du neue Wege oder kannst zumindest den Fokus ändern.

„Ja, toll“, sagst du jetzt vielleicht, „aber ich habe ja keine Wahl. Mit Homeschooling wurde ich ja zwangsbeglückt.“ „Stimmt“, antworte ich, „dennoch hast du die Wahl, wie du damit umgehen möchtest“. Denn du kannst dich entscheiden, wie du mit der Situation umgehst. Du hast die Wahl! Und damit bist du nicht mehr ausgeliefert, sondern ermächtigst dich selbst.

Lass einfach die Hand auf deiner Stirn, bis du weniger Stress verspürst. Oft zeigt ein tiefer Atemzug an, dass es ausreicht. Oder die negativen Gedanken, die bisher munter ihre Kreise drehten, kommen zur Ruhe kommen, werden vielleicht sogar langweilig.

Dritter Auszeit-Impuls: Wasser trinken

Eine weitere Methode, die sehr leicht, fast schon banal wirkt und doch unheimlich wichtig ist: Trink genug Wasser! Häufig vergessen wir, genügend zu trinken, was dich schon alleine aus der Balance bringen kann.

Ausreichend Wasser zu trinken, hilft mir zum Beispiel immer, klar zu bleiben. (Und kann somit auch Wunder wirken, wenn es darum geht, leichter zu lernen. Vielleicht probiert ihr einfach, jeder ein Glas Wasser zu trinken, bevor es ans Homeschooling geht?)

Selbstfürsorge, deine Basis für Gelassenheit und Balance

Mein letzter, aber aller-aller-aller-wichtigster Tipp: Achte auf dich! Du bist wichtiger als das Homeschooling. Und wichtiger als der Haushalt. Stelle dein Wohlergehen in den Mittelpunkt. Schaffe dir deine kleinen Auszeiten aktiv!

(c) Canva Pro

Kinder im Grundschulalter können dir eine Auszeit von 15 Minuten gönnen, wenn du es ihnen klar sagst. (Und ja, das mit der Klarheit darf ich selbst noch üben.) Wenn die Kinder noch kleiner sind: Sprich mit deinem Partner oder hole dir anderweitige Hilfe.

Spür in dich rein, was du brauchst (und nein, das ist keine Reise nach Bali, du findest sicher auch im Hier und Jetzt deine kleine Oase, deine Kraftquelle). Und dann kommuniziere es klar. Steh für dich ein! Wir Frauen haben häufig eine Tendenz, unsere Bedürfnisse ganz hinten in die Reihe zu stellen. Und bei all den verschiedenen Rollen, die wir Frauen momentan ausfüllen, kann das eine lange Schlange sein.

Drum noch einmal: Stell dich in den Mittelpunkt! Sei es dir wert! Damit tust du dir und deinen Lieben den größten Dienst!

Übrigens: Im Februar plane ich eine Challenge zum Thema Balance und Selbstfürsorge. Hier Lust teilzunehmen? Melde dich doch gleich an!

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