Zeit-für-dich-Challenge
Tag 1

Herzlich willkommen zu Tag 1 der Zeit-für-dich-Challenge. Ich freue mich sehr, dass du dabei bist und hoffe, du kannst ganz viel mitnehmen. Heute geht es unter anderem um dein Zeit-für-dich-Management.

Ein paar Worte zur Organisation

Ich habe ja versprochen, dass ich dir ein paar Impulse geben werde, wie du mit wenig Aufwand mehr Balance in dein Leben bringst. Das Versprechen halte ich natürlich. Jeden Tag bekommst du einen kurzen Impuls von mir, der nur wenige Minuten dauert.

Doch dann hatte ich so viele Ideen, dass ich es einfach nicht dabei belassen konnte. Darum stelle ich dir täglich eine weitere Methode, Übung oder Idee vor, die manchmal etwas länger dauert, manchmal eine Alternative ist.

Bist du schon in der Facebookgruppe? Falls nein, hüpf doch hier noch rein. So eine Challenge wird doch viel schöner, wenn wir uns ein wenig kennenlernen – und uns gegenseitig bereichern. Nun aber genug geredet, sonst habe ich deine Zeit-für-dich-Zeit schon verplaudert.

Und das wäre ein klein wenig absurd, denn wie gesagt geht es heute um das Zeitmanagement, genauer: das Zeit-für-dich-Managment.

Dein erste Balanceimpuls...

Schnapp dir eine Tasse Kaffee oder Tee und mache es dir ein paar Minuten gemütlich. Und nun überlege dir einmal, wie du deine Selfcare-Zeit in der nächsten Woche gestalten möchtest.

Hast du einen Lieblingort zum Bei-dir-Ankommen?
Um welche Uhrzeit nimmst du dir ein paar Minuten Zeit für dich?
Wieviel Zeit kannst du dir nehmen?
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Das Gesetz der kleinen Schritte

Wichtig ist, dass du einfach mal anfängst und jeden Tag einen kleinen Zeitraum planst. Diesen dann aber auch durchziehst. Nimm dir nicht zuviel vor!

Lieber 5 Minuten, die du dir auch wirklich kompromisslos gönnst, als 1 Stunde, aus der doch nie etwas wird. Ist der erste Mäusetippelschritt erreicht und wird zur Gewohnheit, kannst du diese Zeit ausdehnen oder dir ein zweites Zeitfenster aussuchen.

Und wenn deine innere Antreiberin dir erzählt, dass heute Haushalt, Homeschooling oder To-Do-Liste wichtiger sind, antworte mit einem klaren: Humbug! Mach ihr (und dir) klar, dass diese Pause ok ist und du trotzdem oder gerade deshalb alles schaffst. Und sollte sie sich am nächsten Tag wieder melden, machst du das genauso, – und hoffentlich auch drüber hinaus!

Hier kannst du einen Vertrag herunterladen und ausdrucken, in welchem du dir versprichst, diese Woche jeden Tag etwas für dich zu tun.

Eine Tipp zur leichteren Abgrenzung

Manchmal ist es nötig, dass wir uns abgrenzen. Das gilt natürlich besonders für die letzten Monate. In vielen Familien findet Freizeit, Schule und Arbeit unter einem Dach statt. Da kann man sich schon einmal gegenseitig auf den Keks gehen.

Zum Glück gibt es energetische Übungen, die dir die Abgrenzung erleichtern. Zum Beispiel kann es helfen, wenn du dir eine Hand auf den Bauch (etwas auf Höhe des Bauchnabels), die andere quer über die Stirn legst. Probiere es doch mal aus, wenn du das Gefühl hast, dass deine Familie dir einfach irgendwie – zuviel Familie ist.

...und dein zweiter Balanceimpuls

Die folgende Idee lege ich dir sehr ans Herz, obwohl ich sie selbst für mich jahrelang abgelehnt habe. Es geht um das „Journaling“, also das Schreiben eines Tagebuches.

„Keine Zeit“, höre ich dich seufzen. Doch es ist ein spezielles Tagebuch: Das Blitztagebuch. Und das geht so: Du setzt dich einfach fünf Minuten hin und schreibst einfach los. Schreib dir alles von der Seele, was rauswill, ohne nachzudenken, ohne zu grübeln, ohne auf Fehler zu achten.

Zu Beginn stockt es vielleicht etwas. Ich schreibe dann einfach einen Satzanfang, z.B. “Heute fühle ich mich…” und irgendwie geht es dann weiter. Das Schreiben ist ein sehr wirkungsvolles Instrument, um dein Seelenleben in Balance zu bringen.

Und mir geht es in der Tat so: Lege ich nach dem “Journaling” den Stift beiseite, spüre ich oft dieses Zufriedenheitskribbeln in mir drin. Darum schreibe ich jetzt jeden einzelnen Tag direkt nach dem Aufwachen, mit einem schönen ersten Milchkaffee und noch in Ruhe und unbehelligt von diversesn Familienanliegen.

besorge dir ein ein Journal und Probiere es aus

Falls du Zeit und Lust hast, gehe doch heute los und kaufe dir ein schönes Tagebuch oder „Journal“. Mir haben es die von “Häffs” angetan, einmal, ganz pragmatisch, weil es die bei uns im Ort gibt, aber auch, weil sie innen „dottet“ sind, also keine Linien oder Karos haben, sondern nur Punkte zur Orientierung. Hmmmm, darin zu schreiben ist ein Genuß!

In dem Bild zwei meiner Journals, die ich im letzten halben Jahr vollgekritzelt habe. Eigentlich wollte ich alle fotografieren, aber sie sind schon in einer Kiste gelandet. (Ich muss gerade mein Arbeitszimmer ausräumen und die nächsten Monate aus Kisten arbeiten). Ich führe aber zugegebenermaßen kein Blitzjournal,  sondern gönne mir mittlerweile mehr Zeit.

Falls jemand allerdings einen Tipp hat für “dotted Journals” aus Recyclingpapier hat, immer her damit. Ich  bin auf der Suche!

Und das war es auch schon für heute. Ich bin gespannt auf deine Ergebnisse und freue mich, dich nachher in der Facebookgruppe zu treffen. Bis dahin!

Bonus

Ich bin ja ein großer To-Do-Listen-Fan. Nur haben meine To-Do-Listen die Eigenschaft, länger und länger zu werden. Irgendwann ist dann gar nicht mehr daran zu denken, sie irgendwie abzuarbeiten. Ich habe es sogar mal geschafft, mir eine unendlich lange DIY-To-Do-Liste aufzubauen und mir damit Stress zu bereiten!

I do it My way...

Es ist überhaupt nicht gut für deine Balance, wenn du dich deiner To-Do-Liste machtlos ausgeliefert fühlst. Kennst du das Gefühl hast, den ganzen Tag zu rödeln, aber nichts geschafft zu haben? Das mag ich so gar nicht. Daher stelle ich dir hier mein System vor, vielleicht bringt es dir ja auch etwas.

Aus einem Kurs hatte ich vor einiger Zeit mal die Idee eines Ideenpools mitgenommen. Darin werden zunächst mal alle To-Dos- und Ideen gesammelt, die mir so einfallen. Außerdem habe ich natürlich eine To-Do-Liste, auf der alles steht, was ich so machen muss.

Und dann habe ich noch die ToDay-Liste. (Im Nachhinein habe ich sie als Tipp auch anderswo gehört, kein Wunder, denn der Gedanke liegt eigentlich nahe.)

Ich picke mir aus meiner To-Do-Liste jeden Tag 3-4 Aufgaben heraus, die machbar sind, aber gleichzeitig recht viel bewirken (zum Beispiel den Wohnzimmertisch aufräumen, in 5 Minuten erledigt und lässt den ganzen Raum anders erscheinen). Achte aber darauf, dass du dir hier nicht zuviel überlegst.

Dazu  habe ich mir vier Bereiche überlegt (die natürlich bei jedem anders aussehen können):

Aber am liebsten mag ich den abendlichen Part. Da schreibe ich mir auf, was ich alles erledigt habe – also alles, über diese vier Bereiche hinaus. Und staune, denn da steht meist ganz viel, auch an den gewissen Tagen, an denen ich das Gefühl habe, gar nichts geschafft zu haben.

Das rückt meinen Alltag ins rechte Licht. Ich kriege was hin, viel sogar! Wow!

Diese Liste habe ich für dich ein wenig aufgehübscht. Wenn du magst, kannst du sie hier herunterladen und ausdrucken.

Und nun habe ich dir schon mehr als genug Input für den ersten Tag gegeben. Ich weiß. Ich hoffe, du hast Spaß dran und freue mich auf die in der Facebookgruppe.

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