Zeit-für-dich-Challenge
Tag 3

Und schon sind wir am dritten Tag angekommen. Bergfest! Wie geht es dir? Schaffst du es, dir Zeit für dich zu nehmen? Oder kommt doch wieder so viel Leben dazwischen? Denk an deinen Vertrag mit dir selbst. Denk an dich!

Heute stelle ich dir zwei weitere Powertools vor. Es gibt sozusagen ganz, ganz großes Kino: Nämlich die Energie des Herzens – und die Kraft der Vergebung.

 

Der Erste Balanceimpuls ...

Herzenergie spüren

Das Herz bzw. die Herzenergie ist eine Waffe! Schon die vielen Worte und Redewendungen, die “Herz” beinhalten, sprechen Bände. “Hand auf’s Herz”, Herzenswunsch, herzlich. Oder mein Lieblingswort: Beherzt. Und es kommt nicht von ungefähr, dass es so viele “beherzte” Wörter gibt.

Denn dein Herz kann dir ein sehr weiser Ratgeber sein! Wenn dein Hirn Purzelbäume schlägt und du dich im Aktionismus verlierst – hole dir Unterstützung durch dein Herz. Wenn du dir mit einer Entscheidung schwer tust, ebenso. Und wenn du einfach “kurz runterkommen” willst, auch.

A propos “kurz runterkommen”. Genau darum geht es im ersten Balanceimpuls.

Übung: Ins Herz atmen

Schließe deine Augen und atme ein paarmal tief “in dein Herz”. Fokussiere dich also einfach auf die Herzgegend. Schon alleine damit kannst du ruhiger werden.

Noch besser wirkt die Übung, wenn du dir einen Glücksmoment überlegst und auch diesen “einatmest”. Das kann eine schöne Erinnerung an einen Urlaub sein, an einen Menschen, eine Situation. Nimm einfach etwas, das dich glücklich macht und entspannt.

Du kannst die Wirkung dieser Übung noch steigern, wenn du die Gefühle der Dankbarkeit und Wertschätzung hinzunimmst. Denke zunächst an etwas oder jemanden, dem du Wertschätzung entgegenbringst. Und schwelge ein wenig in diesem Gefühl.

Und als i-Tüpfelchen: Denke an dich selbst und bringe dir diese Wertschätzung entgegen.

Mach das ein paar Atemzüge oder Minuten lang, gerne kannst du auch eine oder beide Hände auf die Herzgegen legen. Und beobachte mal, was sich tut. Es fühlt sich gut an? Prima, integriere diese kleine Übung in deinen Alltag. Zum Beispiel, um gelassener zu werden, zum Beispiel, um mit Herzenergie in den Tag zu starten – oder auch wenn eine Entscheidung ansteht.

...und der zweite Balanceimpuls

VergebunG

Ein weiteres sehr wertvolles Werkzeug ist die Fähigkeit zur Vergebung. Ähnlich wie die Dankbarkeit hat auch sie eine große Kraft. Und auch sie öffnet die Türen zum Alltagsglück!

Denn wenn du mit jemandem haderst, ihm grollst und die Rachegedanken im Gedankenkarussell fröhlich ihre Runden drehen, schadest du nur einer Person. Dir selbst! Denn dieser Groll vergiftet dein Gemüt.

In einem Buch habe ich kürzlich ein sehr treffendes Bild gelesen: Im Groll feststecken ist, als würde man Gift schlucken und hoffen, dass die andere Person daran stirbt.

Durch die Kraft der Vergebung kannst du dich von diesen Gefühlen befreien. Es geht nicht darum, Unrecht, das dir angetan wurde, wegzudiskutieren. Unrecht geschieht. Menschen sind manchmal gemein, die Welt oft ungerecht und Schlimmeres. Und doch kannst du dich für die Vergebung entscheiden.

Das bedeutet nicht, dass du dich danach wieder mit der betreffenden Person bestens verstehen musst. Es bedeutet auch nicht, dass du ihr Handeln gutheißen musst.

Es bedeutet, dass du das Kapitel für dich abschließen kannst und damit wieder offen bist für die schönen Dinge im Leben.

Eine Möglichkeit zu Vergeben

Wie Vergebung geht? An erster Stelle steht die Entscheidung. Denn wenn du dich klar und überzeugt entscheidest, dass du jemandem vergeben möchtest, verharrst du nicht mehr im Groll, sondern setzt dich energetisch in Bewegung.

Dann könntest du der Person, der du vergeben möchtest, beispielsweise einen Brief schreiben, in welchem du alles aufschreibst, was dich verletzt hat. Und ihr dann vergibst. Das geht auch mit Institutionen oder Lebensmomenten.

Wichtig: Du musst den Brief nicht abschicken. Vielleicht magst du ihn verbrennen? Oder in klitzekleine Schnipsel zerreissen? Es kann sein, dass dein inneres Quatscherle weiter auf dem Rachetrip ist. Mach ihm also immer wieder klar, dass du das nicht mehr willst, dass du vergeben möchtest – und frei sein.

Und denk dran: Es ist ein Weg. Sei nachsichtig mit dir selbst!

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